Donnerstag, 06. Oktober 2022 Landw. Genossenschaft Hinwil
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Landwirtschaftliche Konsumgenossenschaft Hinwil und Umgebung
Eine historische aufarbeitung

Landi Hinwil von 1911 bis 2015

Intention

  Zuerst war es nur ein fotografisches, dokumentarisches projekt. Ich wollte die überbauung des ehemaligen «Landi Hinwil» areals fotografisch dokumentieren. Insbesondere die konservierung des «Landigebäudes» war mir ein wichtiges anliegen.

  Aber während den vielen stunden die ich in den verlassenen gemäuer fotografische verbrachte, stellten sich immer mehr fragen: wie mag es wohl gewesen sein, als hier noch menschen ein und aus gingen? wer waren diese menschen überhaupt? und was haben sie hier gemacht?

  Auch realisierte ich mehr und mehr die verschiedenen baustiele, besser bauetappen. Vom einfachen holzbau bis zum beton- und stahlbau. Als ich dann noch bau- und konstruktionspläne fand war das interesse an der geschichte der «Landi Hinwil» endgültig aufgeweckt.

  Die heutige dokumentationslage ist enorm schlecht. Es gibt keinerlei original dokumente ausser einer schrift, einer mitgliederliste, baupläne, kaufverträge und ein paar dias. Auch ist es enorm schwierig geworden an zeitzeugen heranzugelangen.

  Der startpunkt meiner reise durch den «Landi Hinwil» möchte ich mit einer kleiner – es sind gerade mal 25 seiten – aber sehr bedeutungsvollen schrift beginnen. Der Autor Herr H. Egli selbst nannte sein werklein «50 Jahre Landwirtschaftl. Genossenschaft Hinwil (1911-1961)» mehr einen «bericht».

  Die«Landi Hinwil» wurde am 31.12.2015 geschlossen. Ich schreibe hier also über eine mehr als 100 jährige geschichte.

Jürg Zimmermann, 20.08.2016 hinwil

  Lieber Herr Egli

  Ich habe ihre schrift mit sehr viel intersse und freude gelesen. Gerne nehme ich sie als grundlage meiner weiteren forschungsarbeit über die «Landwirtschaftliche Genossenschaft Hinwil – Bauma».

  Einerseits möchte ich an verschiedenen stellen präzisieren und andererseits den faden aufnehmen und weiter spinnen. Präzisieren darum, weil es schon heute, 60 jahre später schwierig geworden ist, erwähnte orte die dazumal jedermann geläufig waren ausfindig zu machen.


50 Jahre Landwirtschaftl. Genossenschaft Hinwil (1961)

Vorwort

  [1] Die Gründer der Landwirtschaftlichen Genossenschaft Hinwil verdienen grossen Dank und Anerkennung für ihre mutige und mit Weitblick unternommene Tat. Für die heutige Generation ist es eine Verpflichtung, das, was bisher geschaffen wurde, zu erhalten und im Sinne der genossenschaftlichen Idee weiter zu fördern. Wir sind uns bewusst, dass der Jubiläumsbericht ausserhalb unserer Gemeindegrenze kaum auf grosses Interesse stossen wird. Wer sich aber die Mühe nimmt, darin zu blättern und zu lesen, der wird einen bescheidenen Ausschnitt der Geschichte unserer engeren Heimat finden. Uns geht es darum, der Nachwelt einige Aufzeichnungen über die Gründung und wichtige Begebenheiten in einem zusammenfassenden Bericht zu erhalten. Es ist uns auch daran gelegen, einer grösseren Öffentlichkeit den Wert und die Bedeutung unserer Organisation vor Augen zu führen.

  [2] Sicher hat die in unserem Lande stark verbreitete genossenschaftliche Idee einen wesentlichen Beitrag zum sozialen und wirtschaftlichen Ausgleich in den letzten Jahrzehnten geleistet. Mitglieder aus allen Schichten der Bevölkerung haben die schöne Aufgabe, mitzuhelfen an einem gemeinsamen Werk in einer grösseren Wirtschaftsordnung.

  [3] Möge dieser Bericht überall gute Aufnahme finden und aufmuntern zur weiteren Mitarbeit im Sinne des genossenschaftlichen Gedankengutes.

H. Egli, Verwalter

Die Landwirtschaftliche Genossenschaft Hinwil 1911-1961

[5] Die Gründungsversammlung vom 7. Mai 1911 im «Hirschen» zu Hinwil bedeutete den ersten Schritt zur Verwirklichung der Konsumgenossenschaft Hinwil. Schon die Bezeichnung weist darauf hin, dass man anfänglich hauptsächlich an die Vermittlung von Konsumgütern gedacht hat. Zu den Initianten gehörten eine grössere Zahl fortschrittlich gesinnter Bauern aus der Gemeinde sowie die leitenden Organe des damals noch bestehenden Landw. Vereins Hinwil. So wurde denn diese erste Versammlung geleitet vom Präsidenten des Landw. Vereins, Hermann Oberholzer. Wie er einleitend ausführte, wurden zunächst Verhandlungen mit Hinwiler Vertretern des Konsumvereins Wetzikon geführt, in der Meinung, gemeinsame Sache zu machen und einen Zusammenschluss zur Gründung eines eigenen örtlichen Konsumvereins herbeizuführen. Leider hatten die Besprechungen nicht den gewünschten Erfolg, da die Vertreter des Konsumvereins auf ihrer Selbständigkeit beharrten und auf dem Anschluss an ihren Verband, den VSK Basel, bestanden. Wie aus dem Protokoll über die erste Versammlung entnommen werden kann, wurde in diesem Zusammenhang hauptsächlich betont, es stehe Hinwil wohl an, auch auf diesem Gebiete selbständig zu sein. Es wäre für den Bezirkshauptort höchst beschämend, wenn er sich seine Bedarfsartikel von Wetzikon müsste liefern lassen. Besonders wurde hervorgehoben, dass ein Anschluss an den Schweiz. Konsumverein in Basel für die Landwirte deshalb nicht angezeigt sei, weil der mächtige Konsumverein gewöhnlich gegen die Interessen der Landwirtschaft arbeite. Der Vorsitzende führte dann weiter aus, dass das Ergebnis einer Unterschriftensammlung recht befriedigend ausgefallen sei, indem sich 177 Bauern für die Gründung einer eigenen Genossenschaft ausgesprochen hätten; auch habe man sich über den Anschluss an den VOLG Winterthur nicht zu beklagen. Im Protokoll steht zu lesen, dass die Mitgliedschaft beim VOLG nur gute Früchte bringen und vor vielen Übervorteilungen im Geschäftsverkehr bewahren werde. Der VOLG sei bestrebt, seinen Mitgliedern nur prima Qualität zu möglichst billigen Preisen zu vermitteln.

[6] Anlässlich der Gründungsversammlung wurde der Vorstand aus folgenden Herren bestellt:

J. HotzKirchenpflegerPräsident
Albert HoneggerHinwilVerwalter
Walter KöngHinwilNr. 201
Rudolf SchnurrenbergerRingwil
Emil SchaufelbergerGyrenbadNr. 167
Wilh. HürlimannWernetshausen
H. WalderHaldeNr. 23
Heinrich WolfensbergerErlosen
Albert HessBodenholz

[7] Die Statuten, die wörtlich im Protokoll festgehalten sind, wurden ohne Gegenantrag gutgeheissen.

[8] Bald nach der ersten Versammlung zeigten sich ernste Schwierigkeiten. Da in Ringwil eben ein Depot des Konsumvereins Wetzikon eröffnet wurde und in Hadlikon ebenfalls eines geplant war, herrschte vielerorts die Meinung vor, dass man mit dem Konsumverein Wetzikon gemeinsame Sache machen sollte. Eine Folge davon war, dass gleich drei Vorstandsmitglieder zurücktraten, nämlich Walter Köng, Albert Hess und Heinrich Wolfensberger. In einer zweiten Versammlung vom 28. Mai 1911 wurden dann diese Vorstandsmitglieder ersetzt durch Rudolf Müdespacher, Hinwil, Hermann Oberholzer und Jakob Meier, Wyl-Erbosen.

[9] Im Sommer 1911 eröffnete man die ersten Depots in Hinwil, Wernetshausen und Gyrenbad. In Hinwil sollte das Depot sofort eröffnet werden, damit möglichst bald etwas Positives in Sachen getan werde, so heisst es im Protokoll. Im Herbst des gleichen Jahres war es auch in Ringwil, Unterholz und Erlosen-Bossikon so weit. An letzterem Ort musste noch eine Konkurrenz ausgeschaltet werden. Es wird berichtet: Herr Lehrer Bühler, der bis heute im Schulhaus einen kleinen Kramladen betrieben, hat sich bereit erklärt, diesen Laden eingehen zu lassen, falls wir ihm seine Warenvorräte abnehmen würden. Da der Stoff warenverbrauch sehr gering war, wurde vom Verwalter folgende Anregung gemacht: Es wäre eventuell der Depothalter zu veranlassen, im Frühjahr und Herbst mit den Musterkollektionen in der Gemeinde zu reisen, da ja hie für kein Patent, sondern nur eine Karte gelöst werden müsste. Dass auch die Brotfrage Probleme aufwarf, zeigt uns ein anderer Ausschnitt: Wenn man aber im weiteren weiss, dass sich die hiesigen Bäcker, mit einer einzigen Ausnahme, zusammengetan haben zum Zwecke, eine Brotlieferung an unsere Genossenschaft zu verhindern oder doch mit allen Mitteln zu erschweren, so ist es begreiflich, dass die Freude an diesem Brothandel nicht gross sein kann. Die Provision (Fr. 702.- im Halbjahr) war dem damaligen Depothalter des Hauptdepots zu klein. Er verlangte grössere Entschädigung und drohte dabei mit Kündigung des Lokals. Dieser Vorfall zeigte deutlich die Notwendigkeit eines eigenen Lokals. Wir lesen darüber: Anderseits sollte aber auch die Beschaffung anderer Lokalitäten ins Auge gefasst werden, um bei einem allfälligen Scheitern der Unterhandlungen nicht mit dem ganzen Kramladen aufs Pflaster geworfen zu werden.

[10] Schon bald zeigten sich gewisse Spannungen zwischen dem schon bestehenden Landw. Verein und der neugegründeten Konsumgenossenschaft. Letztere hätte beispielsweise nicht ganz grundlos Interesse gehabt, das Backmehl zu liefern. Dazu lesen wir: Um aber deswegen nicht etwa einen Streit heraufzubeschwören und dadurch Hass und Zank in die eigenen Reihen zu tragen, erklärt sich unser Verwalter, A.Honegger, bereit, auch diesmal wieder zurückzutreten zugunsten des Landw. Vereins. Doch es sollte noch ein Jahrzehnt dauern, bis eine Bereinigung zustande kam.

[11] Während des Ersten Weltkrieges wurde nicht viel unternommen. Verschiedene Male kam der Ankauf von Liegenschaften zur Sprache. Das Lokal «zum alten Kreuz» (Dosenbach), das Haus von Friedr. Stahel (ehemalige Wattenfabrik) sowie die Liegenschaft Lätsch wurden besichtigt. Zu einem Kauf konnte man sich aber nicht durchringen, entweder war die Lage wohl günstig, aber die Räume genügten nicht, oder dann waren die Räume wohl geeignet, aber die Lage liess zu wünschen übrig. In jener gefahrvollen Zeit fehlte es nicht an ermutigenden Worten seitens des Präsidenten und des Verwalters. Aus einer Rede, gehalten von Verwalter Honegger anlässlich der GV 1917, entnehmen wir folgendes: Noch immer tobt der gewaltige Weltkrieg. Hüben und drüben, auf Berg und Tal, in Schnee und Eis, auf und unter dem Wasser und in der Luft wird mit allen Waffen und Mitteln modernster Kriegstechnik gekämpft, um den verhassten Gegner zur Strecke zu bringen, ein wahrhaft gigantisches Ringen. Wann endlich wird diese entsetzliche Menschenschlächterei ein Ende nehmen und den beklagenswerten und irregeführten Völkern die Friedensglocke erklingen? Unser liebes Vaterland ist von diesem verheerenden Weltbrande bis jetzt glücklich verschont geblieben, was wir nicht zum mindesten den tatkräftigen Männern in unserer obersten Bundesbehörde, der umsichtigen Heeresleitung sowie unsern wackern Wehrmännern, die seit Jahr und Tag treu und unverdrossen auf ihren Posten stehen, zu verdanken haben. Die Eröffnungsrede an der GV 1918 von Präsident Hotz wurde wie folgt vermerkt: Herr Präsident Hotz eröffnet die Tagung mit einigen markigen Worten an die Versammlung, gedenkend des immer noch andauernden Weltkrieges, streifend die innere und äussere Lage unseres lieben Vaterlandes, ermahnend an unsere Genossenschafter, als rechte Patrioten treu zu Heer und Behörden zu stehen, eingedenk der Devise: Hie Bauernstand, hie Vaterland!

[12] Auswirkungen des Krieges zeigten sich besonders im Kartoffelhandel. Man musste sich glücklich schätzen, statt der vereinbarten 2 Wagen noch 4,8 t zu erhalten. Dass man aber trotz allem den Sinn für Humor nicht ganz verloren hatte, geht aus folgender von Jakob Meier, im Wyl-Erlosen, geschriebenen Entschuldigung für eine Sitzung der Rechnungsrevisoren hervor:

Wyl-Erlosen, 27. Februar 1916

Herr Präsident! Werte Herren!
Den Herren heut ich melde,
dass ich nicht kommen mag.
Hab weder Zeit noch Gelde,
zu feiern diesen Tag.

Man könnte auch abhalten die
Sitzung bei der Nacht.
Doch würden da die Alten
um ihren Schlaf gebracht.

Könnt ohne mich studieren
die Rechnung samt Beleg,
behandeln, diskutieren
Prozente und Beträg.

Denn die Prozente machen
ja stets den Angelgrund
Drum treibt's in diesen Sachen
retour ja nicht zu bunt.

Der König wird einschenken
Euch einen guten Wein,
und Würste tu ich denken,
hat er auch gross und fein.

Glück zu, ihr Herrn Kollegen,
ist eure Sitzung aus,
tut süsse Ruhe pflegen
beizeiten dann zu Haus!

Mit Gruss Kollege Jakob

[13] Es. scheint, dass in den ersten Nachkriegsjahren eine Krise innerhalb der Genossenschaft entstanden ist. Die Versammlungen wurden schlecht besucht. Austritte und Wechsel im Vorstand waren an der Tagesordnung. Unbefriedigender Geschäftsgang bereitete den leitenden Organen Sorgen. In dieser Situation übernahm Rud. Müdespacher die Führung, ein Mann, der in allen Kreisen grosses Ansehen genoss, und der dann jahrelang die weitere Entwicklung des Unternehmens bestimmte und leitete. Er gehörte seit der Gründung dem Vorstande an und wurde anlässlich der GV 1920 als neuer Präsident gewählt. Das Protokoll führt darüber aus: Als Präsident wird einstimmig Herr Rudolf Müdespacher gewählt. Seine bisherige Tätigkeit verbürgt, dass wir an die Spitze unserer Genossenschaft einen treuen Genossenschafter erhalten.

[BILD]
Herr Rud. Müdespacher-Suter
Mitbegründer und Präsident von 1920 – 1945

[14] Die unerfreulichen Reibereien zwischen dem Landw. Verein und der Landw. Konsumgenossenschaft haben schliesslich an der GV vom 22. Mai 1921 mit dem Beschluss, die beiden bäuerlichen Organisationen zu verschmelzen, ein glückliches Ende gefunden. Damit waren die Voraussetzungen für die weitere Entwicklung und für eine erspriessliche Zusammenarbeit geschaffen. Im gleichen Jahre führten Schwierigkeiten mit dem Depothalter des Hauptdepots zum Ankauf der ersten eigenen Liegenschaft. Das Haus von Hans Nauer-Heusser, Haus und Scheune von H. Knecht (a. Briefträger), die Sparkasse und Haus mit Scheune «zum alten Löwen» von Fabrikant Reimann standen in der engeren Wahl. Die Versammlung beschloss dann schliesslich den Ankauf der Liegenschaft Reimann für Fr. 55000.-. Nebst dem eigenen Ladenlokal erhielt man auch genügend Lagerraum für Handelsgüter, wie Dünger und Futtermittel. Endlich ein eigenes Heim, so heisst es im Jahresbericht über dieses ereignisreiche Jahr.

[15] Trotz immer wieder unternommener Anstrengungen gelang es damals nicht, in Hadlikon ein eigenes Depot zu errichten. So heisst es u. a. im Protokoll über diese Angelegenheit: Herr Treichler ist nicht mehr geneigt, dagegen wäre Herr Schweizer dazu geneigt, Wenn wir unsere Genossenschaft mit Sterilisationsgläsern beglücken wollten, sage und schreibe für Fr. 8000.- Gläser zu übernehmen. Ob weitere Bemühungen erfolgreicher sind, wird sich zeigen. Der Betrieb vergrösserte sich von Jahr zu Jahr. 1923 wurde eine Mühle für Futtermittel eingerichtet, zwei Jahre später musste zur Entlastung des Verwalters ein Lehrling eingestellt werden. Der rührige Präsident, unterstützt vom Verwalter, ermahnte die Mitglieder immer wieder zur Treue zur Genossenschaft. Die Worte, von Verwalter Honegger gesprochen anlässlich der GV 1923, haben heute noch Gültigkeit: Es muss auch hier betont werden, dass es für Verwaltung und Vorstand entmutigend wirkt, wenn sie ihr Möglichstes leisten und es daneben so viele gibt, denen die Genossenschaft nur recht ist, wenn sie einen greifbaren Profit davon sehen. Dass sie durch solches Verhalten ihr eigenes Geschäft schädigen, sehen sie eben nicht ein. Es ist ein kühner und doch so selbstverständlicher Wunsch der Verwaltung, wenn einmal alle unsere Mitglieder dem Grundsatz huldigen wollten, ihre Bedarfsartikel soweit erhältlich in ihren eigenen Läden zu beziehen, dann wäre der Sinn und Zweck der Genossenschaft erreicht. In treffender Weise wurde auch die Bezeichnung VOLG mit dem Wörtchen «folg» verglichen und jedem als stetige Mahnung mitgegeben. Wie vielfältig die Arbeit des Verwalters war, ersehen wir aus der Würdigung, die Verwalter Honegger anlässlich seines Rücktrittes im Jahre 1927 zuteilwurde: Es war in der Hauptsache seiner Initiative zu verdanken, dass wir in kürzester Frist zu einer eigenen Liegenschaft gekommen sind. Die Müllereigeschäfte besorgte er des öftern selbst. Beim Einladen von Obst und beim Düngerausladen hat er trotz seines Alters eine jugendliche Kraft gezeigt.

[16] Ein neuer Verwalter musste gesucht werden. In den folgenden Jahren setzte unter der Leitung von H. Egli eine erfreuliche Entwicklung ein. Im Jahre 1929 war die Genossenschaft von 242 Sektionen des VOLG im 27. und bereits zwei Jahre später im 16. Bezugsrang. Im Jahre 1938 nahm sie schon den 3. Platz ein.

[17] Die Krisenjahre von 1930 bis 1936, Arbeitslosigkeit, trotz Frankenabwertung gedrückte Wirtschaftslage, vermochten die Entwicklung nicht aufzuhalten. 1932 erhielten auch Erlosen und Hadlikon je einen Laden. Ein Jahr später errichtete man in Ringwil einen Depotneubau und 1935 folgte der Bau eines neuen Lagerhauses mit Büro. Eine Statutenrevision wurde durchgeführt, und die neue Bezeichnung «Landw. Genossenschaft Hinwil» wurde eingeführt.

[18] Anlässlich der GV 1936 wurde in einer schlichten Feier das 25jährige Bestehen der Genossenschaft gewürdigt.

[BILD]
Herr Ad. Köng-Haegi, Hinwil
Langjähriges Vorstandsmitglied und Präsident

[19] Der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges im September 1939 stellte auch unsere Genossenschaft vor neue Situationen. Die Bauern machten mit an der Anbauschlacht und setzten sich ein für die Steigerung der Produktion. Der vermehrte Anfall an Getreide veranlasste die Genossenschaft zur Inbetriebnahme einer eigenen Kundenmühle. Für die Einlagerung von vermehrten Ackererzeugnissen wurde das Lagerhaus beim Bahnhof erstellt. Im Jahre 1941 mietete man zunächst Kühlräume bei J. Masshard, aber schon im folgenden Jahre konnten Gemüse und Obst in eigenen gut eingerichteten Lagerräumen eingelagert werden. Kurz darauf wurde auf dem Kulturland von J. Würgler die Gärtnerei in Betrieb genommen. Es mussten Maschinen angeschafft werden zur gemeinsamen Benützung, wie Dreschmaschine, Motorspritze, Sämaschine usw. Mit all diesen Neuerungen und Erweiterungen hatte das weitverzweigte Gebilde der Genossenschaft neue Form und Gestalt angenommen. Als dann im Jahre 1945 das Lagerhaus mit Durisolkeller in ein Kühllagerhaus umgebaut wurde, waren die Voraussetzungen für einen Produktenverwertungsbetrieb für ein grösseres Einzugsgebiet geschaffen.

[20] Allein, die Genossenschaft blieb auch vom Unglück nicht verschont. Mitten aus seinem arbeitsreichen Leben verstarb im Sommer 1945 der in Saas-Fee in den Ferien weilende Präsident Rudolf Müdespacher an einem Schlaganfall. Das war ein schwerer Verlust für die Genossenschaft. Seit deren Gründung hatte der Verstorbene sein reiches Wissen in uneigennütziger Weise in den Dienst unserer Genossenschaft gestellt. Volle 25 Jahre lenkte er als Präsident das zu einem stattlichen Gebilde gewordene Genossenschaftsschiff oft auf wogenden Wellen mit sicherer und zuversichtlicher Hand. Als neuer Präsident wurde Adolf Köng-Haegi gewählt, der aber bereits zwei Jahre später aus Gesundheitsrücksichten zurücktreten musste. Als Nachfolger wählte die GV den Sohn des verstorbenen Präsidenten, Rudolf Müdespacher-Honegger. Drei Monate nach seinem Rücktritt wurde auch Adolf Köng vom Tode ereilt, und zur gleichen Zeit nahm Aktuar Robert Knecht, Bossikon, seinen Rücktritt. Während 30 Jahren führte er da Protokoll. Er hatte gar viele Stunden hinter seinen Büchern zugebracht, wie er selbst schreibt. Von 1948 bis 1954 amtete Jakob Menzi als Aktuar und seit seinem plötzlichen Hinschied Ernst Gossweiler, Betzholz-Hinwil.

[21] Die Nachkriegsjahre brachten einen unerwarteten wirtschaftlichen Anstieg. Statt der gefürchteten Arbeitslosigkeit setzte ein Arbeitermangel ein, der schliesslich alle Wirtschaftsgruppen zur Rationalisierung, zur Mechanisierung und zu grösseren Leistungen zwang. Auf dem Detailmarkt hielten neue Verkaufsmethoden Einzug. In allen grösseren Ortschaften, selbst auf dem Lande, sind Selbstbedienungsläden entstanden. In neuerer Zeit beherrschen Einkaufszentren, die sog. Supermarkets das Feld. Auch unsere Genossenschaft sah sich gezwungen, ihre Läden nach und nach zu modernisieren und umzubauen. Im Zuge dieser Entwicklung sind inzwischen die Verkaufsläden in Erlosen, Hadlikon und Wernetshausen auf teilweise Selbstbedienung umgebaut worden. Die höheren Ansprüche verlangten raschere Bedienung und führten schliesslich zur Anschaffung von zwei eigenen Lieferungswagen.

[22] Einen weiteren Markstein in der Entwicklung bedeutete der Ankauf der Liegenschaft Lenz im Jahre 1957 und die Inbetriebnahme einer eigenen Bäckerei. Die stets ansteigenden Umsätze in den 10 Verkaufsläden sind ein Beweis dafür, dass die Genossenschaft als leistungsfähiges Unternehmen ihre Aufgabe im Dienste der Warenvermittlung durchaus erfüllt. Auch auf dem Gebiete der Produktenverwertung hat sich das Unternehmen weiter konsolidiert. Die im Anbauvertrag produzierten Erzeugnisse werden in zweckmässigen Räumen eingelagert und im Laufe des Winters grösstenteils an Grossabnehmer verkauft. Eine besondere, sehr wertvolle Aufgabe erfüllt die Gärtnerei als Lieferant der Setzlinge für die Pflanzer und als Lieferant von Frischgemüse für unsere Läden über die wertmässige Entwicklung der Genossenschaft gibt die an anderer Stelle aufgeführte Statistik Aufschluss. Es kann daher auf die Angabe von Zahlen verzichtet werden.

[BILD]
Selbstbedienungsladen in Wernetshausen

[22] In den 50 Jahren ihres Bestehens hat sich die Genossenschaft immer mehr zu einem kommerziellen Unternehmen entwickelt. Ihrer ursprünglichen Aufgabe und ihrem Zwecke ist sie indessen treu geblieben. Mit der Zunahme der Wohnbevölkerung und der modernen Bauweise, d. h. fehlende Lagermöglichkeiten, hat die Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse neue Formen angenommen. Auf der einen Seite besteht eine erheblich grössere Produktion, und auf der andern Seite ist eine kauffähige Konsumentenschaft, die ihren täglichen Bedarf selbst in Kartoffeln, Gemüse und Obst über den Ladentisch eindeckt. Als wichtiges Glied in einer grösseren Marktordnung übt die Landw. Genossenschaft eine nicht zu unterschätzende Tätigkeit aus. Und dank der Verbundenheit mit der Bevölkerung trägt sie mit Veranstaltungen verschiedenster Art bei zur Erhaltung der ländlichen Kultur.

Die Genossenschaft im Dienste ihrer Mitglieder und Kunden

[23] Die Gründung der Landw. Konsumgenossenschaft Hinwil, wie sie früher hiess, führte zurück auf die Erkenntnis umsichtiger Männer, dass neben dem Konsumverein des VSK eine Organisation bäuerlich-bürgerlicher Richtung geschaffen werden sollte, um im Dorfe ein wirtschaftspolitisches Gleichgewicht herzustellen. Aus dem anfangs kleinen und bescheidenen Gebilde ist mit den Jahren ein beachtliches Unternehmen des Detailhandels entstanden. Der VOLG Winterthur, dem sich unsere Genossenschaft schon bei der Gründung angeschlossen hat, eröffnete seine ersten Läden bereits 25 Jahre früher. Er hat sich zu einem kräftigen Verbande entwickelt, dem heute 365 Genossenschaften mit 607 Läden angeschlossen sind. Unsere Genossenschaft unterhält heute 10 zum Teil neuzeitlich eingerichtete Läden in eigenen und gemieteten Liegenschaften. Sie betreibt ferner eine eigene Bäckerei, modern und zweckmässig eingerichtete Lagerräume für Früchte und Gemüse, und sie verfügt über eine leistungsfähige Organisation hinsichtlich der Warenlieferung. Der Warenverkauf im Betrage von 1,5 Mill. Fr. in den Verkaufsläden kann natürlich nicht ohne weiteres verglichen werden mit den Umsätzen grösserer Unternehmen in Ortschaften mit zahlreicherer Bevölkerung. Unsere zum Teil kleinen Läden erfüllen aber dennoch eine wichtige Aufgäbe, indem sie der Bevölkerung in abgelegenen Orten jederzeit für den Bezug unentbehrlicher Bedarfsartikel zur Verfügung stehen. Dabei ist die jährlich an die 'Warenbezüger ausbezahlte Rückvergütung (im Jahre 1960 Fr. 83000.-) nicht zu übersehen. Folgende Zusammenstellung gibt einen Überblick über die Inbetriebnahme und den Umsatz der Verkaufsläden:

[GRAFIK]
[BILD]
Mahlautomaten der pneumatischen Kundenmühle

[24] Vor der Gründung der Landw. Konsumgenossenschaft und auch in den ersten Jahren ihres Bestehens besorgte der Landw. Verein Hinwil die Vermittlung von Handelsstoffen (Futtermittel, Dünger, Sämereien) für die Landwirtschaft. Leider sind über die Geschichte des Landw. Vereins keine Protokolle oder andere Aufzeichnungen vorhanden. Der frühere landwirtschaftliche Kantonalverband wurde bekanntlich im Jahre 1842 gegründet. Es muss angenommen werden, dass schon damals, also vor 118 Jahren eine bäuerliche Organisation in unserer Gemeinde bestanden hat. Es ist verständlich, dass das Nebeneinander zweier landw. Organisationen, die sich beide wirtschaftlich betätigten, auf die Dauer nicht von gutem war. Reibereien waren nicht zu vermeiden. In der ausserordentlichen GV vom 22. Mai 1921 wurde nach langen vorangegangenen Verhandlungen die Verschmelzung beschlossen. Von nun an übernahm die Landw. Konsumgenossenschaft Hinwil alle wirtschaftlichen und kulturellen Funktionen. Das war gut so, denn nun konnte sich das Unternehmen ungehindert entwickeln.

[25] Neben der Vermittlung rein landwirtschaftlicher Hilfsstoffe befasste man sich bald mit dem Verkauf von Gebrauchsgütern an die nichtbäuerliche Bevölkerung (Kohle, Heizöl, landw. Erzeugnisse, Kartoffeln, Obst u. a. m.). Die Warenabgabe ab Bahnwagen wurde abgelöst durch einen regen Lagerbetrieb. Zufolge der zunehmenden Mechanisierung und Motorisierung in der Landwirtschaft sind weitere Artikel hinzugekommen, wie Treibstoffe, Motorenöle, Schmierfette. Die Fütterungsmethoden in der Tierhaltung haben in den letzten Jahren gewaltig geändert Der Leistung der Tiere angepasste Mischfutter sind rationeller und ergeben in der Regel bessere Erträge. Das von den schweizerischen Genossenschaftsverbänden hergestellte Ufa-Futter findet bei den Landwirten guten Anklang. Auch der VOLG-Beratungsdienst für Fütterungs- und Düngerfragen und für Maschinenanschaffungen wird von unsern Mitgliedern häufig beansprucht. Folgende Aufstellung gibt einen Überblick über die Vermittlung von landw. Hilfsstoffen im Wirtschaftsgebiet der Gemeinde Hinwil:

[GRAFIK]

[26] Ein fast an das Tragische grenzende Kapitel ist die nach dem letzten Weltkrieg eingesetzte Strukturwandlung in der Landwirtschaft. Auch in unserer Gemeinde verschwinden jährlich einige Bauernbetriebe, meistens sind es die kleinen Gütlein am Rande des Dorfes. Nicht immer ist die Überbauung die Ursache, häufig sind es wirtschaftliche Überlegungen oder auch spekulative Einflüsse, denen die Grundbesitzer erliegen. Solange diese Entwicklung zur Aufstockung oder Verbesserung anderer bestehender Kleinbetriebe führt, kann uns dies nicht stark beunruhigen. Und doch dürfen wir nicht achtlos daran vorübergehen, es muss alles getan werden, damit auch die Inhaber von Kleinbetrieben ein anständiges Auskommen finden.

[27] Es war seit jeher ein besonderes Anliegen der Landw. Genossenschaft, ihre Mitglieder in der Verwertung ihrer Erzeugnisse nach Möglichkeit zu unterstützen. Schon in den Jahren 1932-1940 wurden die ersten Anbauverträge für Ackererzeugnisse abgeschlossen. Auf dem Gebiete des Obstbaues, an der Förderung der Qualitätsproduktion und an deren Verwertung war die Genossenschaft jahrelang führend beteiligt. Die Obstausstellung im Jahre 1934 im «Hirschen» Hinwil legte darüber Zeugnis ab und zeigte den Stand des damaligen Obstbaues in unserer Gemeinde. Der Anbau von Dauergemüse, angefangen beim Einschneidekabis für die Sauerkrautfabrik von J. Masshard, entwickelte sich besonders stark während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Schon während des Krieges sah sich die Genossenschaft veranlasst, geeignete Lagerräumlichkeiten und Verwertungsanlagen zu erstellen. So wurden im Jahre 1941 der Durisolkeller und zwei Jahre später das Kühlhaus gebaut, das heute in modern eingerichteten Kühlräumen etwa 15 Wagen und in luftgekühlten Kellern etwa 30 Wagen Gemüse und Obst aufzunehmen vermag. Nach dem Krieg ist dann allerdings der Anbau von Dauergemüse, wieder zurückgegangen. Seither ist er mit etwa 12 Hektaren Vertragsanbaufläche gleich geblieben. Immerhin werden auch heute noch jährlich beachtliche Mengen Produkte von den Bauern übernommen, eingelagert und später wieder dem Markt zugeführt.

[BILD]
Hauptgebäude in Hinwil

[28] An Produkten wurden zum grössten Teil auf Grund von Anbauverträgen direkt von der Produktion übernommen:

[GRAFIK]

[29] Es war in verschiedener Hinsicht ein glückliches und wertvolles Vorgehen, als man sich im Jahre 1943 entschloss, die etwa 80 Aren Kulturland an der Überlandstrasse von J. Würgler zu kaufen. Damit war die Grundlage geschaffen für einen eigenen Pflanzlandbetrieb, der sich inzwischen zu einer Gärtnerei entwickelt hat, aus der hauptsächlich die Setzlinge für unsere Pflanzer und für den Verkauf sowie das Frischgemüse für unsere Verkaufsläden bezogen werden. Als weitere Folge des Mehranbaues während des Zweiten Weltkrieges drängte sich die Errichtung einer eigenen Kundenmühle auf. Anfänglich wurden im Tag- und Nachtbetrieb jährlich bis 35 Wagen Getreide verarbeitet. Mit dem Rückgang des Getreideanbaues nach dem Kriege nahmen auch die Mahlaufträge wieder ab. Im Jahre 1957 wurde die Mühle auf Pneumatik umgebaut und damit leistungsmässig verbessert. Ein Gesuch an die Eidg. Getreideverwaltung um Bewilligung eines Handelsmehl-Kontingentes wurde abgelehnt mit der Begründung, dass die bereits bestehenden Handelsmühlen nicht voll ausgenützt seien und daher neue Kontingente nicht erteilt werden könnten. In der Futtermühle werden jährlich etwa 60 Tonnen Hafer und Gerste im Lohn und etwa 160 Tonnen eigenes Futtergetreide verarbeitet. Im Verlaufe eines Jahres werden etwa 120 Tonnen Mischfutter hergestellt. Für die künstliche Nachtrocknung von Getreide und Raps steht den Produzenten vom Sommer 1961 an eine leistungsfähige Trocknungsanlage zur Verfügung.

[BILD]
Kühllagerhaus mit Durisolkeller

[30] Seit jeher hat es sich die Landw. Genossenschaft zur Pflicht gemacht, ihren Mitgliedern nicht nur wirtschaftlich beizustehen, sondern sie hat ihnen u. a. auch die gemeinsame Haltung von Maschinen ermöglicht. So gehören heute zum Maschinenpark:

  • 1 Dreschmaschine
  • 2 Sämaschinen
  • 1 Traktor mit Baumspritze und Setzmaschine
  • 1 fahrbarer Strohhäcksler
  • 2 Kartoffelsortiermaschinen
  • [31] Diese Art Dienstleistungen bringen in der Regel keinen Gewinn. Sie gehören aber dennoch in den Aufgabenkreis der Genossenschaft, wie auch die Tiefkühlanlage in Wernetshausen mit 112 Fächern.

    [BILD]
    Gärtnerei mit Pflanzland

    [32] An die von der Genossenschaft durchgeführte Gemeindeviehprämiierung werden jährlich Prämien in der Höhe von etwa Fr. 2500.- ausgerichtet, an welche die Genossenschaft aus eigenen Mitteln etwa Fr. 1000.- bezahlt.

    [33] Veranstaltungen aller Art, Reisen, Heimatabende, Kurse und Vortrage Wintertagungen fördern den Kontakt mit der Bevölkerung und tragen bei zum Kultureben in der Gemeinde.

    [34] Diese kurze Zusammenfassung über die Tätigkeit der Landw. Genossenschaft soll einen Überblick geben über den Aufgabenkreis, wie er sich uns heute nach 50 Jahren stellt. Die Zeit aber eilt weiter, deshalb sind gute Grundlagen für eine gedeihliche Entwicklung nötig.

    Anhang

    Statistik über die zahlenmässige Entwicklung der Landw. Genossenschaft Hinwil

    [GRAPHIK]


    [35] Vorstand, Geschäftsprüfungskommission und ständiges Personal am 1. Januar 1961

    Vorstandim Amte seit/Mgl.Nr
    PräsidentRud. Müdespacher-Honegger, Hinwil1949 / 232
    VizepräsidentJul. Köng-Köng, Hinwil1942 / 318
    AktuarErnst Gossweiler, Betzholz1954
    VerwalterHch. Egli-Menzi, Hinwil1927 / 153
    BeisitzerHenri Pfenninger-Muggler, Wernetshausen1949 / 388
    Hans Waldvogel, Bossikon1948 / 404
    Ed. Rahts, Bodenholz1949 / 77
    Emil Rüegg, Unterhaus1950 / 233
    Adolf Rubin, Affeltrangen1949 / 328
    Hans Feuz, Gyrenbad1960 / 60
    Jean Grimm, Ringwil1960 / 107
    Geschäftsprüfungskommissionim Amte seit/Mgl.Nr
    PräsidentOsc. Weidmann, Ringwil1929 / 144
    AktuarRud. Bühler, Hinwil1955
    BeisitzerGottfr. Kindlimann, Friedheim1932 / 223
    Büro-Personalim Amte seit/Mgl.Nr
    H. Egli-Menzi, HinwilVerwalter1927 / 153
    Hch. Jucker, Fägswil-Rüti1956
    Fr. Hiestand, HinwilBuchhalter1956
    Walter Müdespacherkaufm. Lehrling1958
    Marlis Büsserkaufm. Lehrtochter1960
    Betriebs-Personalim Amte seit/Mgl.Nr
    Reinh. Schmidhauser, Hinwil1940 / 295
    Karl Brändli, Erbosen1945 / 353
    Rich. Grüninger, HinwilGärtner1947 / 407
    Karl Schmid, HinwilMüller1956 / 440
    Fr. Heller, HinwilMagaziner1946 / 365
    Depothalterim Amte seit/Mgl.Nr
    HinwilHerr und Frau Pfister-Randegger1955
    Hinwil-LenzFrau R. Jünger-Keller1959
    WernetshausenFrau H. Schneider-Meier1944
    GyrenbadFrau R. Fröhle-Seapin1961
    RingwilFrau H. Schmidt-Fischer1958
    HadlikonHerr und Frau Schneider1958
    ErlosenFrau F. Fischer-Knecht1960
    BossikonFrau L. Schoch-Ziegler1953
    UnterholzFrau B. Huwyler-Eicher1961
    UnterbachFrau E. Giger-Früh1959

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    Letzte aktualisierung am Freitag, 10. März 2017