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Marokkoreise, aus dem tagebuch

Vom Sonntag, den 7. oktober bis Mittwoch, den 17. oktober

Anflug nach mailand

Warten auf....
  Am sonntag, den 7. oktober, um 14uhr30 trafen wir uns am flughafen kloten, bei den bahnschaltern. Nur Daniel erschien ohne gepäck, dafür aber mit einem ärtzlichen zeugnis - der arme musste zuhause bleiben.

  Kurz vor dem abflug wurde noch Roland ausgerufen und von einer polizistin abgeführt. Wir waren schon beim einsteigen in den bus, als er wieder kam - mit dem rucksack auf dem buckel !? Ausser, dass die ’Gaspatrone’ des kochers konfisziert wurde, war alles ok. Meine benzinflasche, die allerdings leer war, haben sie ’übersehen [....] sie drücken noch ein auge zu’.

  Ohne grosse probleme und mit nur knapp 45minuten verspätung hob der flieger der ’Al Italia’ in richtung ’Milano’ ab. Da der flieger nicht voll war, hatten alle einen fensterplatz. Es war ein kurzer flug über die leicht bedeckten alpen. Der lunch bestand aus einem ’Gipfeli’ mit lachs und ein brötchen mit undefinierbarem fleisch, ein glas wasser und einer ’Raffaelo’-kugel. Mit den letzten sonnenstrahlen landeten wir in mailand.

  Hier war es schwül-warm, dunst und nebel, eine düstere stimmung. Der weiter flug nach ’Casablanca’ verspätete sich um 20minuten. Aber auch die brachten wir hinter uns. Und so flogen wir in dunkler nacht, immer der spanischen küste folgend, über meer und erhellte städte in richtung ’Marokko’. Das nachtessen - schön verpackt in plastic - füllte, aber nicht mehr.

  In ’Casablanca’ passierten wir ohne mühe den zoll. Die formularitäten konnten wir schon im flugzeug erledigen - schuhgrösse und so.

  Erste preisverhandlungen bestimmten unser weiterkommen. Wir hätten auch mit der bahn fahren können - gegen eine wartezeit von fast einer stunde. So fuhren wir mit dem taxi zum hotel ’Moussafir’. 220dirham waren abgemacht, aber sie verlangten dann 250 - nacht zuschlag.

  Das hotelzimmer war ganz in ordnung (241dh pro person) - mit fernseher. So kamen wir zu den letzten news für längere zeit. Nur der angrenzende bahnhof störrte die nachtruhe. Katharina und Ich teilten uns das zimmer.

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Letzte aktualisierung am Donnerstag, 12. Februar 2004