Mittwoch, 07. Dezember 2022 Bibliothek
Vier jahreszeiten

100'jähriger kalender Bauernregeln
Der winter Der frühling Der sommer Der herbst

Der winter

  Er ist ziemlich kalt und mehr trocken als feucht. Er zeichnet sich aus durch große unbeständigkeit, bald große kälte, bald kalter regen, bald schnee.

  Das wiederholt sich ständig.

Der frühling

  Er ist temperiert, anfänglich noch ziemlich feucht, besonders im april. Dieser monat zeichnet sich aus durch unstetigkeit und unterschiedlichkeit.

  Der mai aber schon wird schön und trocken, doch in den letzten tagen dieses monats gibt es starken reif und frost. Und diese kälte dauert bis in den juni hinein. Deshalb muß man sehr aufpassen, daß die schafe nicht auf die junge frucht gelassen werden. Nach möglichkeit sollte man sie auch von den wiesen fernhalten.

Der sommer

  Er ist nicht sicher vor frost und reif. Daneben muß man aber auch mit großer dürre rechnen.

  Der august ist anfänglich ungestüm, danach wird er allerdings wieder hell und still. Die tage sind in diesem sommer ziemlich heiß, die nächte aber kühl.

  Das sonnen-jahr hat fast immer einen sehr schönen sommer, der allerdings mit ungestümem wetter endet.

Der herbst

  Er ist angenehm, trocken und schön. Es gibt frühzeitig nachtfröste. Tagsüber bleibt es aber warm.

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Letzte aktualisierung am Donnerstag, 12. Februar 2004